Verteilung der TYPO3 Installationen
Anbei die erste Auswertung der kleinen Umfrage zu dem Thema “Wie sind die Versionen der TYPO3 Installationen verteilt“.
Mitgemacht haben zur Zeit 205 Personen. Da bis zu vier Stimmen abgegeben werden können, ist die Stimmenanzahl höher. Die Verteilung in Zahlen:
TYPO3 4.2.x: 105
TYPO3 4.1.x: 132
TYPO3 4.0.x: 36
TYPO3 3.x: 21
Summe: 294
Das Ganze als Grafik:
Was mich etwas wundert ist die noch relativ weit verbreitete Installation von TYPO3 Version 3.x. Da würde es mich wirklich interessieren, woran das liegt. Hat einer von Euch dazu eine Idee?
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2008-05-05 - 8.52 am
Bei mir liegt eine Verteilung der TYPO3 Installationen von Version 3.x bis 4.x vor.
Die Begründung ist darin zu suchen, dass “alte” Installation deswegen kein Umpdate auf eine neuere Version bekommen, weil Kunde kein Geld für ein Update ausgeben kann/will. Aber auch, dass Kunde keine Kenntnis davon hat, dass es eine neuere Version gibt, weil ich davon ausgehe, dass Kunde für ein Update kein Geld ausgeben kann/will und ich daher auch keinen Kontakt mit Kunde aufnehme, um ihn in Kenntnis zu setzen, bzw. der Aufwand des Anrufens und Erklärens größer ist, als der zu erwartende Umsatz für ein Update.
2008-05-05 - 8.57 am
Hi!
Danke für die ehrliche Anwort. Ich bin der Meinung, dass man einem Kunden das ruhig sagen sollte. Eine einfache Mail würde da ja reichen… Ich glaube nicht, dass ein “normaler” kleiner Kunde es überhaupt mitbekommen, dass es eine neue TYPO3 Version gibt.
Ich gehe mal davon aus, dass Du Deine Kunden auf Sicherheitslücken bei installierten Extensions aumerksam machst?
2008-05-05 - 9.28 am
Ein Grund von mir für die relativ vielen alten Installationen ist “never touch a running system” :)
2008-05-05 - 9.49 am
Bei mir hängt es auch am Kunden, weniger an never touch. TYPO3 im Kern bringt meiner Erfahrung nach wenig Probleme. Je nachdem, was man ringsrum hat oder sonst noch modernisieren muss/sollte, kann es aber unter Umständen auch aufwändiger werden. Teilweise sind es aber auch Abhängigkeiten beim Provider bzw. bei meinen Kunden bei selbst gehosteten Installationen und entsprechend schwerfälligen Admins. PHP 4 und man sitzt immer noch drauf. Tststs… Man kann da nur auf die anstehenden Probleme hinweisen, sich das abzeichnen lassen und den Zug weiterfahren lassen.
2008-05-05 - 10.20 am
Aufmerksam machen reicht meiner Meinung nach. Wenn der Kunde dann nicht will – pech gehabt…
2008-05-05 - 10.57 am
Einer der größten Gründe wieso ich teilweise noch ältere Versionen von TYPO3 nutze ist die fehlende kompatiblität einiger alter Extensions mit 4.x etc.
Man kann zwar diesen “simulationsmodus” benutzen, aber trotzdem habe ich oft Erfahrungen gemacht das alte Installationen im zusammenhang mit alten Extensions oft Probleme beim Update machen, sowas kann man dem Kunden natürlich nicht in Rechnung stellen und somit wird sowas leider oft nicht gemacht. Anders sieht es natürlich aus wenn es Security-Probleme gibt, dann sollte man ein Update der Installation oder Extension evtl. doch in Angriff nehmen.
Wenn es eine einfache Seite ohne viel Schnickschnack ist kann man natürlich dem Kunden gerne ein Update verkaufen, solange man sich sicher sein kann das es sich auch wirklich rechnet.
2008-05-05 - 11.09 am
Naja für die Veränderung von Rahmenbedingungen durch aktuellere Software kannst Du ja nichts. Man muss eben den Aufwand und Nutzen im Hinblick auf die gesamte Installation abwägen. Sicherheitsaspekte fallen da natürlich mit rein. Wenn der Umstieg auf andere kompatible Extensions oder die Anpassung von Extensions nicht vorhersehbaren Aufwand verursacht, ist das eben so. Solange der Auftrag nicht gerade ganz frisch ist und man das als Dienstleister vorher hätte wissen müssen.
Ich denke, man kann nicht für immer und ewig alle Änderungen in einen einmal erteilten Auftrag leisten. Sicher kann mal ein Extension Update oder einen kleinen Bugfix Versionssprung vom Kern nebneher mit machen. Das ist auch kein Aufwand.
Alles was aufwändiger ist muss man eben ansprechen und vor allem Sicherheitsaspekte aufzeigen. Wenn das nicht beauftragt werden kann ist es sicher richtig in der alten Umgebung zu bleiben. Hauptsache der Kunde weiß über eventuelle Probleme bescheid.
2008-05-06 - 7.34 am
Ich habe von 3.x bis 4.2 alles im Einsatz, bei den 3.x-Installationen schliesse ich mich Danny an, never touch an running system.
Konkret haben wir zu einem sehr früher Zeitpunkt DAM eingesetzt für eine umfangreiche Bilddatenbank (mehrere Millionen Bilder und damit Einträge in der tx_dam, viele zusätzliche Indexe und eine Menge an Query-Optimierung waren für eine schnelle Nutzung notwendig, zumal zusätzlich noch Stammdaten aus einer Oracle-DB zugeladen werden) und dabei noch die Beta-Version von DAM einetzen müssen.
Einige Erweiterungen sind dafür geschrieben, bzw. angepasst worden und laufen jetzt zufriedenstellend. Leider ist die API grundlegend in den nächsten Versionen geändert worden und da DAM als Bestandteil des System ausgeliefert wird kann m.W. kein Downgrade bei einer 4.1 – Version auf eine DAM < 1.0 erfolgen.
Wenn der Kunde mal Geld übrig hat oder ich zu viel Zeit, dann werde ich allein schon aus Performance-Gründen ein Upgrade machen, aber wie immer, die liebe Zeit… Security spielt im Intranet zum glück keine so große Rolle, daher konnte ich bisher auf ein notwendiges Update verzichten.
2008-05-29 - 9.16 am
Keine Ahnung warum so viele noch die 3.8.x Version nutzen. Vielleicht haben die keine Ahnung wie man ein Update macht. Ich selber habe jetzt testweise mal auf einen Server die ganz neue Version 4.2 installiert und bin wirklich positiv überascht.