Matt Cutts ist der “Quality”-Beauftragte bei Google. Er ist in der SEO Szene bekannt und berüchtigt für Seine Artikel, Darstellungen und Äußerungen in Seinem Blog. Doch was er gestern geschrieben hat geht mir persönlich und anscheinen auch Anderen etwas zu weit. Konkret geht es um diesen Artikel.

Wie in letzter Zeit häufige ist das Thema “Links verkaufen” und konkret die gekauften Rezensionen in Blogs. Das Google das nicht gut findet, haben wir schon oft gelesen. An der Tatsache an sich ist ja auch nichts schlimmes auszusetzen. Doch das Beispiel das Matt wählt finde ich etwas makaber.

Es geht darum, das er anführt, das man erfährt, das ein Familienmitglied einen Tumor hat und man sich nun im Internet auf die Suche nach Informationen zu dem Thema begibt. Dann erläutert er anhand eines Beispiels, wie schlimm es doch wäre, wenn man in den Suchergebnissen eine Seite finden würde, die gekaufte Rezensionen zu dem Thema “Tumor” anbieten würden.

Schlimm! Was für ein Beispiel. Und wenn man sich dann auch noch die AdWords-Kampagnen für die Suchworte “Tumor” oder “Gamma Knife” oder ähnliche ansieht, dann entdeckt man, wie groß doch die Doppelmoral hier ist. Auf der einen Seite prädigen, das man keine Links verkaufen soll und auf der anderen Seite selber Werbung dafür anbieten…

Wenn man dann noch das Geschleime in den Komentaren zu dem Artikel lesen muss, wird einem richtig schleicht…

Nachtrag
Wenn ich mir so ansehe, was Google AdWords so alles darf… Das widerspricht doch genau dem, was Matt will:
PRAdwords

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