Erste Eindrücke
Ich habe heute auf dem Heimweg überlegt, was ich eigentlich erwartet habe, als ich mich auf Ausbildungssuche begab. Ich hatte soviel gehört. Ich kenne ausgebildete Fachinformatiker, ich arbeitete gerne am PC, halt anderen bei ihren Problemen. Aber die Hintergründe haben mich weniger interessiert. Und jetzt fragt sich die Leserin/der Leser bestimmt, was das mit den ersten Eindrücken zu tun hat?
Und das beantworte ich nachfolgend:
Letzte Woche wurde ich also nach den letzten großen Ferien von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen. Nach einer kurzen Nacht. Vielleicht war es ja die Aufregung die mich wach hielt?
Im Betrieb angekommen begrüßte mich die Empfangsdame und stellte sich mir vor. Ebenso wussten alle anderen Mitarbeiter dank einer internen eMail, wer ich bin und was ich da eigentlich mache. Und ich war wirklich angenehm überrascht. Ich hatte schon bei meinem Vorstellungsgespräch einen positiven Eindruck gewonnen, aber das was mich da erwartete: Wow!
Eine sehr freundliche, hilfsbereite Atmosphäre, das Unternehmen bietet viel, lässt viel Freiraum. Aber es wird natürlich auch viel verlangt. Für mich ging es “langsam” los. Arbeitsstation anschließen und dann? Windows XP installieren, na klar! Wie war das bitte? RIS-Server? Also sofort etwas gelernt und anschließend einen Zugang zum Proxy, dem elektronischen Türsystem usw. erhalten. Der Rest folgt später. Als interner Dienstleister muss man ja auch erfahren, wenn´s mal wo klemmt.
So ging der Tag auch sehr schnell vorbei. “Schade eigentlich, dass am Montag die Berufsschule losgeht”, dachte ich mir. Auch noch Blockunterricht…
Natürlich musste es kommen, wie es kommen musste. Ich landete in der falschen Klasse – bei den Anwendungsentwicklern. Also richtige Klasse suchen. Der Tag ging dann mit Vorstellungsrunden weiter, da unsere Accounts noch nicht eingerichtet wurden. Und am 2. Tag begann dann so langsam der richtige Unterricht. Und so fingen wir mit den Grundlagen der Elektrotechnik an. Was war das noch gleich? Fachinformatiker? Wie man sich denken kann saßen viele erstmal ratlos da. Und von Topologien wussten viele auch noch nichts… Zumindest nicht in dem Maße.
Für mich war vieles Neu, aber auch sehr interessant. Mal abwarten wie die Arbeiten am Ende der ersten Blockphase werden. Ich werde dann, allerdings etwas kürzer gefasst, berichten ;)
Popularity: 1%
Werbung
2008-08-10 - 5.16 pm
naja… also elektrotechnik ist einfach nur zum kotzen. ist viel zu theorethisch und viel zu viele formeln und weiß der teufel was!!! ;) topologien an sich (bs/nw) sind ja noch easy dagegen.
welche fächer haste als fachinformatiker in der berufsschule eigentlich?
2008-08-10 - 7.27 pm
Im ersten Jahr erstmal Lernfelder von “Einfache IT-Systeme (wo wir derzeit E-Technik haben und später Hardware bzw. wir eben so auch den Hardwareaufbau behandeln), Netzwerktechnik wo ich noch kein Ziel erkennen kann, Programmieren wo wir uns derzeit mit C++ beschäftigen. Erstmal fangen wir dort mit einfachen Konsolenprogrammen an.
Ansonsten noch Wirtschaft, Deutsch (wo es um Rhetorik und präsentationen gehen wird), Religion/Ethik und der “Betrieb und sein Umfeld”, wo vermutlich eine Hausarbeit anstehen wird in der dann auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen werden.
2008-08-10 - 7.42 pm
Präsentationen, erinnere ich mich auch gern zurück. Dies wird ja fächerübergreifend durchgeführt, auch in den anderen Fächern werden Projekte gemacht und dementsprechend Präsentationen durchgeführt. Bei den ersten malen gewöhnungsbedürftig, irgendwan ists total normal und macht sogar fast spaß.
bei etechnik kann ich nur raten: von anfang an hochkonzentriert dabei sein, etechnik ist echt hart.
wirtschaft, religion, ethik… sind sachen die man mit normalen menschlichem verstand auf die reihe bekommt.
netzwerktechnik war auchn schönes fach, zuerst angefangen mit umrechnen (dual, hexadezimal…), dann ip adressen umrechnen, welche ip klassen gibts (bereiche). windows server (benutzerverwaltung). darüberhinaus netzwerktopologien, wo man welche verwendet ect. pp.