Twitter ist scheisse…
Etwas provokant, aber so lautet mein Fazit nach mehr als 5 Wochen Twitter-Testing.
Warum?
Nun ja, alle Welt redet davon, aber warum weiß ich nicht. Ich bin der Meinung, dass alle nur auf den Hype-Zug aufspringen, um auch mal Hip zu sein. Anders kann ich mir das nicht erklären. Vorweg: Twitter ist ein Zeitkiller und hat keinen Mehrwert. Schauen wir uns ein paar Details an.
Wikipedia sagt über Twitter:
Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst.
Angemeldete Benutzer können dort SMS-ähnliche Textnachrichten, die „Updates“ oder „Tweets“ (maximal 140 Zeichen), über verschiedene Dienste versenden.
So wie ich Twitter immer verstanden habe, geht es darum, seinen Freunden mitzuteilen, was man denn gerade so macht und was denn gerade so los ist. Wenn ich das aber mit der Realität vergleiche, dann stelle ich fest, dass meine Freunde im echten Leben gar nicht wissen, was Twitter ist. Die sind froh, wenn sie Ihren PC unfallfrei an und wieder aus bekommen. Die, denen ich folge schreiben zum Beispiel, dass Sie gerade auf die Bahn warten. Das will ich doch gar nicht wissen…
Also, wozu dann Twitter?
Einige da draußen behaupten, mit Twitter würde man die neuesten Neuigkeiten mitbekommen, die noch nicht einmal die Presse wissen würde. Viele der Nachrichten würden erst STUNDEN später auf Newsportalen oder TechNewsPortalen erscheinen. Dazu kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, dass ich in der Zeit, in der ich Twitterer war (sagt man das so?), davon nichts mitbekommen habe. Wahrscheinlich bin ich einfach den falschen Leuten gefolgt. Und: Eine Nachricht kann mich ruhig ein paar Stunden später erreichen, das macht mir gar nichts. Ich habe sowieso nicht die Zeit, alle getwitterten Nachrichten durchzulesen und wenn man nicht permanent auf das Twitterfenster glotzt, dann bekommt man nicht alles mit. Für meine wichtigen Newsquellen habe ich RSS-Feeds, die kann ich dann lesen (oder auch nicht) wenn ich will.
Ein weiteres Beispiel für die tolle “Aktualität” von Twitter war die WWDC von Apple. Ich hatte gedacht, das wäre die Gelegenheit, live etwas von dem Event von ein paar Twitterern mitzubekommen. Doch schlussendlich habe ich auf http://www.macrumorslive.com/ eine viel bessere und aktuellere Information bekommen.
Fazit
Für mich und in meinen Augen für 80 Prozent da draußen ist Twitter nix. Es gibt weit aus bessere Dienste im Internet, um die gleichen Infos in besserer Form zu bekommen. Wenn ich chatten will, dan benutze ich Skype, wenn ich Nachrichten lesen will, dann benutze ich RSS. Will ich wissen, was meine Freunde machen, dann rufe ich sie an. In diesem Sinne – Tschüss Twitter – es lebe “OldSchool”.
Kommentare sind wie immer erwünscht – vielleicht lasse ich mich ja eines besseren belehren.
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2008-06-11 - 7.14 pm
Moin,
na endlich. Ich dachte das geht nur mir so. Ich habe Twitter zwar nicht selber ausprobiert, aber ein ganz Schlauer hat seinen RSS-Feed damit gefüttert. Dann kamen dann dauernd irgendwelche geistreichen Mitteilungen… Als nächstes schreiben die Leute noch wenn sie auf dem Klo sitzen.
Manchmal frag ich mich, wer ernsthaft soviel Zeit mitbringt, den ganzen Zeug zu folgen und nebenbei noch zu arbeiten oder zu leben.
Stefano
2008-06-11 - 7.16 pm
Genau so seht ich das auch…
2008-06-11 - 9.10 pm
Der Beitrag ist wirklich mal etwas anderes. Ich konnte diesen Hype nie nachvollziehen. Insbesondere wenn ich die sonst so Datenschutzbesessene Netzgemeinschaft beobachte. Viele der User bei Twitter sind typische “Geeks & Nerds”. gerade bei diesen Leuten hätte ich gedacht, dass ihnen ihr Privatleben etwas wert ist. Oder ist das vielleicht auch ein Erfolgsrezept? “Ich bin ja wichtig, ich habe 50 Followers!”?
Fazit: Ich kann nur Voll und Ganz zustimmen.
2008-06-11 - 9.31 pm
Exakt das selbe wie souli wollte ich auch gerade schreiben, habe das damals auch schon bei http://typo3weblog.de/2008/01/.....ta-ist-da/ [Frank] so geschrieben.
Zum Glück habe ich nie teilgenommen. Danke für deine offene Meinung, Thomas.
2008-06-11 - 9.40 pm
Man, ehrlich, das hätte ich nicht gedacht. Ich dachte eher, jetzt fallen alle über mich her wie lame ich doch bin… Andere Meinungen höre ich aber auch gerne, wenn jemand von den Twitterern das hier lesen sollte…
2008-06-12 - 12.47 am
Ich hab mir Twitter auch angeschaut aber ich konnte nicht wirklich etwas produktives daran feststellen. Twittern war eher hinderlich als nützlich. Ab es klagen ja mittlerweile auch viele Nutzer darüber, dass die Server sehr oft an ihre Grenzen stoßen also gebe ich dem Dienst in seiner jetzigen Form nicht mehr viel Chancen!
2008-06-12 - 6.57 am
ups… na das ist ja mal ein zufall, denn gerade gestern hab ich mich bei dem dienst angemeldet. wollte, genau wie du, auch mal sehen, was damit los ist und nach einem tag machte sich bei mir schon die große ernüchterung breit. naja… jetzt brauch ich das wenigstens nicht 5 wochen zu testen… danke dafür…
2008-06-12 - 11.02 am
Ich habe mich bisher geweigert Twitter zu testen, kann mich aber, von dem was ich darüber gelesen haben, nur meinen Vorrednern anschliessen. Ein selten nutzloser, und zeitvernichtender Hype!
2008-06-12 - 11.43 am
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Antworten hier nicht repräsentativ sind. Kann es sein, dass die Twitterer sich nicht trauen, was dagegen zu sagen?
2008-06-12 - 1.22 pm
Kann sein das Fachinformatiker – und Leute, die Blogs von Fachinformatiker lesen :-) eher weniger Zeit haben und deshalb eher selten twittern; das würde die einseitigen Antworten erklären. Jedenfalls geht es mir so: wenn ich mit meiner Arbeit fertig werden will, muss ich halbwegs konzentriert arbeiten, da bleibt wenig Zeit für Abwechslung. Da nerven schon Anrufe, geschweige denn ein kostanter Fluss an wenig relevanten Infos. Twittern könnte somit für mich lediglich eine Freizeitbeschäftigung werden – und da ziehe ich anderes vor.
2008-06-12 - 1.34 pm
Kan auch sein – obwohl hier wohl eher TYPO3ler und ein paar SEOs lesen und weniger Fachinformatiker…
2008-06-12 - 10.28 pm
Ich habe noch nichts mit TYPO3 zu tun und noch weniger mit SEO… Bin nur bald auszubildender FISI (;
Apropos: Ich würde immer noch gerne bloggen :D Falls hier jemand Lust auf so etwas hat… Vielleicht hilft es ja anderen etwas über die Ausbildung zu erfahren…
2008-06-12 - 10.39 pm
@ souli – du meinst bestimmt anstatt “bloggen” –> “twittern” oder? sonst passt das nicht in den kontext.
2008-06-15 - 12.03 pm
oh ha, da muß ich aber mal hart gegensteurn ;)
ich finde twitter rockt richtig und liebe meine follower und meinen account http://twitter.com/andylenz . man brauch halt eine kritische masse von leuten die einem und denen man followt und bestimmte themengebiete nach denen man selektiert. “twitter ist scheiße” ist genauso pauschal wie “fernsehn klotzen ist scheiße” oder “zeitung lesen ist scheiße”. es kommt darauf an, was man draus macht. twitter ist für uns (t3n magazin http://t3n.yeebase.com / http://twitter.com/yeebase_t3n/) ein fester bestandteil der täglichen arbeit. schneller kommt man einfach nicht an informationen und schneller kann man news nicht spreaden. twitter gehört laut unseren stats zu den 10 wichtigsten traffic quellen.
viele themen werden erst vertwittert und danach erst verbloggt!
richtig spaß macht twitter übrigens auf z.b. barcamps und konferenzen.
da twittert z.b. jemand aus einem anderen raum oder track: “sind TYPO3 SEO freaks anwesend die lust auf nen schnack haben?” schon hat man reallife action ;)
ohne nen account zu haben kann man die twittersuchmaschine summize nutzen http://summize.com/ haut dort doch einfach mal nen paar suchbegriffe durch die euch interessieren und ihr werdet sehen was dort alles cooles zu finden ist.
friendfeed ist übrigens noch nen tick geiler http://friendfeed.com/ und mento geht gerade auch total steil http://www.mento.info/andy
2008-06-17 - 12.02 pm
Stimme zu! Ich hab Twitter auch getestet, weils ja ach so toll sein soll. Aber ich habe NIEMANDEN von meinen Freunden dort finden können. Also im Endeffekt total nutzlos.
2008-06-23 - 9.43 am
@Andy und Raffael: Sorry, Eure Beiträge waren in der SPAM-Queue gelandet…
@Andy: Natürlich ist der Titel plakativ gewählt…
Ich bleibe aber dabei, dass man nicht durch Twitter schneller an Infos kommt, es sei denn, man interessiert sich für das Zähneputzen von ein paar Twitterern. Die wirklich WICHTIGEN Dinge bekommt man auch so mit! Außerdem hatte ich ja oben schon erwähnt, das ich nicht alles sofort wissen muss und nicht die Zeit habe, alle 5 Minuten auf das zu schauen, was die Leute so twittern…
2008-06-26 - 10.02 am
Ich denke schon das Twitter bis zu einem bestimmten Grad schon von nutzen sein kann. Und wenn es nur ist um während einem Fussballspiel dem Internet seine Meinung mitzuteilen. Zweitens kommen schon neue Links über twitter rein. Allerdings muss man dazu den richtigen Leuten follown. Drittens macht es einen zum Philosophen, sieht man halt oft. In 140 Zeichen müssen Meinung komprimierter sein als in einem langen Blogartikel. Wirklich konstruktives kommt nur selten, und alle Nachrichten lesen ist unmöglich bzw. Zeitfressend. Wenn einer persönliches twittert dann ist er selber schuld und das sind oft einfach die Leute die auch in ihrem Facebook Account alle persönlichen Daten freigeben. Es wird auch hier, bzw. ist schon eine Kluft entstanden die Twitter für technisches oder Diskussionen und die die persönliche Dinge twittern.
Ich denke Twitter hat ein interessantes Modell, schnell bestimmte Leute zu informieren. Potential hat es grosses z.B. als Informationsplattform für eine Schule. Man kann ja einstellen das jeder Follower bestätigt werden muss und nur Follower meine Tweets sehen können. Die SMS funktion macht dies natürlich angenehm.
Soweit, der sich darauf einlassen will kann teilnehmen und nach längerer Zeit auch was daraus kriegen, der der nicht teilnimmt wird nicht mitbekommen was er verpasst und die Meldungen wenn sie wichtig sind sowieso in irgend einem Blog lesen.
think!!
2008-07-25 - 10.22 am
Ihr wisst aber schon das es sich erst lohnt wenn man das mit dem Handy betreibt oder? Ich find es gibt derzeit nix besseres wie man mit dem iPhone Zeit verschleudern kann :D ;) Naja jeder wie er mag…
2009-01-26 - 11.00 pm
Ich kann mich teilweise anschliessen, es wimmelt von Narzisten die sich gerne selber erleben, social ist dis für meine Begriffe schon gar nicht. Dennoch… es brauchte eine Zeit um auch die Vorteile zu sehen. Twitter ist kein Austauschmedium im klassichen Sinne, sondern man saugt sich die Infos die man will. Ich followe zB. Mashable und der knallt alle 2 Minuten einen Leckerbissen hin. Auch habe ich Twitter in meine page eingebaut, jeder Artikel generiert nen tweet in short url und ich habe drastischen Besucheransteig, sowohl als auch super ranking. Ich denke es ist sicherlich einfach die Benutzer solch teuerer mobile Spielzeuge auf einem Haufen, da sind halt viele Snobs und Möchtegerns dabei. In Zwischenzeit is mir scheissegal wer mir folgt, ich drücke einfach pro Artikel nen Tweet ab und freue mich über Besucher. Wenn ich mich austauschen will dann gibts ja noch ne ganz tolle Plattform – Freundeskreis
2009-03-19 - 10.46 am
Moin,
ich kann deine Kritik schon ein wenig nachvollziehen.
Da kommt schon viel unsinniges zusammen was nciht wirklich interessant ist. Allerdings bin ich auch der Meinung das man Twitter jetzt nicht als die neue Generation der Informationsübertragung bzw. News Reporting ansehen sollte. :-)
Der Charme von Twitter kommt finde ich erst so richtig zum tragen sobald man mindestens 20 Leute verfolgt. Wenn dann dabei auch noch die eine oder andere bekanntere Gestalt dabei ist kann es wirklich Spaß bringen. Ich hab z.B. immer gerne die Beiträge von Lance Armstrong während seiner Californien-Rad-Tour verfolgt. Da hat man schon einen sehr persönlichen und oft auch lustigen Einblick bekommen.
2009-03-19 - 11.05 am
Hi!
Der Artikel ist sicherlich etwas provokant formuliert. Es kann schon gut sein, dass es Anwendungsfälle gibt, die Sinn machen…
2009-03-20 - 3.09 pm
Bei Twitter machen viele Anwendungsfälle Sinn, die auch bei einem Blog Sinn machen. Du schreibst hier einen längeren Artikel darüber, warum Twitter scheiße ist, in einem Tweet kannst du das gleiche sagen, aber eben nur in 140 Zeichen. Wer liest das ganze? Bei einem Blog sind es RSS-Abonnenten, Suchmaschinenbenutzer und Linkfolger, bei Twitter heißen die Abonnenten “Follower”, Rest ist gleich.
Als aktiver Blogger sollte man Twitter auf jeden Fall benutzen um seine Posts zu verbreiten. Nehmen wir z.B. diesen Artikel hier. Du postest ihn bei Twitter als “Blog: Warum Twitter scheiße ist http://12345“. Ich bin einer deiner Follower und finde den Artikel gut. Darauf hin mache ich einen sogenannten Retweet: “RT: @Thomas Blog: Warum Twitter scheiße ist http://12345“. Schwups geht der Link zum Artikel an alle meine Follower. Findet einer von denen den Artikel interessant, macht er wieder einen Retweet… Ich denke du verstehst worauf ich hinaus will.
Ein häufig gebrauchtes Argument gegen Twitter ist, dass man da nur Sachen liest, die unwichtig sind. Das stimmt – wenn man nur Leuten folgt, die nichts wichtiges zu sagen haben.
Ich bin über deinen Comment in Systrixs Blog auf diesen Eintrag hier gekommen. Wenn du das Blog regelmäßig liest, dann folge ihm einfach mal bei Twitter und du wirst schnell merken, warum Twitter sehr wohl sehr nütlich sein kann. Ich würde dazu aber nicht das Webinterface benutzen, sondern ein Tool wie z.B. TweetDeck.
Systrix hat es sehr gut beschrieben. Man findet oft Infos, bei denen sich das Verwursten zu einem Blogpost nicht lohnt. Die packt man dann einfach in einen kurzen Tweet. Für mich als Leser ist Twitter also eine Erweiterung zu seinem Blog in der es fast nur relevante Infos für mich gibt. Dazu kommen ab und an mal private Dinge, gerade hat der getwittert, dass er Feierabend macht ;-)
2009-03-20 - 3.22 pm
Hui, lange Antwort – vielen Dank dafür. Ich weiß nicht so genau, ob ich mich dem Thema noch einmal widmen soll – mal sehen, vielleicht installiere ich es ja bei Gelegenheit…
(Merker für mich: Sistrix followen…)
2009-03-28 - 12.31 pm
Wie recht du hast ! Ich finde Twitter auch so was von Scheiße !
Außerdem habe ich das GEfühl, daß wird “künstlich” gehypt. Überall findet man immer wieder bezug auf das Scheiß Twitter Zeug, in vielen Artikeln im Internet, teilweise auch in Zeitschriften. Das nervt mich total, wenn schon ein Artikel mit einem “Aufhänger” beginnt…blablabal bei Twitter ist folgendes gestanden…blablabla
Mir scheint, Firmen und bestimmte einflußreiche Leute WOLLEN das möglichst viele Leute twittern. Vielleicht weil dadurch die Leute noch mehr Zeit mit noch kürzeren und noch hohleren Nachrichten verbringen. Damit sie möglichst “verwirrt” sind, mit vielen,vielen Informationen “abgefüllt” werden, damit sie nicht nachdenken können, und schön brav jeden Tag zum arbeiten gehen und garnicht merken, wie sie eigentlich in modererner Sklaverei leben..
Gähn…für mich ist Twitter eine Eintagsfliege….in 5 Jahren kräht kein Hahn mehr danach. Das Internet ist einfach da, so wie das Telefon. Web2.0 und der ganze neumodische Quatsch. Das wäre so wie wenn man in den 70er Jahren krampfhaft versucht hätte, das Telefon mit irgendwas künstlichem “Neuem” zu versehen, weil da war das Telefon seit ca. 15-20 Jahre etabliert. Und man hat es einfach so gelassen wie es ist.
Bei Twitter sitzen doch im Hintergund schon irgendwelche Geldgeilen Manager, bei denen sich alles um die eine Frage dreht, wie man da möglichst viel Geld rausschlagen könnte…
2009-03-28 - 2.50 pm
Um mal dein Telefonbeispiel aufzugreifen: Das Telefon in den 70ern war stationär, analog, hatte Pulswahl und eine Wählscheibe. Das Telefon von heute ist digital (besserer Ton), hat Tasten(schneller wählen), Tonwahl(Menüs), ist mobil(Handy/Mobilgerät). Mit deinem Handy kannst du heute surfen, navigieren, Musik hören… ich spare mit jetzt mal das Aufzählen der 1000 anderen Dinge. Das am Telefon nichts geändert wurde stimmt also nicht so ganz.
Der ganze neumodische Web 2.0 Quatsch ist übrigens auch recht erfolgreich. Social Networks, Wikipedia, Blogs – alles Web 2.0.
Zu den Verschwörungstheorien in der Mitte deines Beitrags sage ich mal nichts ;) Bei Twitter suchst du dir deine Partner aus und wie genau mich Twittern mit Freunden in die Sklaverei treibt müsstest du mir schon genauer erklären. Das in den Medien von Twitter berichtet wird ist normal, weil es ein neuer Trend ist. Gleiches gab es auch als Blogs/Wikipedia/Studivz etc. in’s Auge der Öffentlichkeit gerückt sind.
2009-03-29 - 5.12 pm
Hi!
Angeregte Diskussion! Ich probier twitter übrigens gerade wieder mal…
2009-04-03 - 10.26 am
Schöner Artikel. Hahaha :-) Manche Twitter-Tweets kann ich auch nur als “die neue Klowand des Internets” bezeichnen. Ich bin auch noch am Testen von sinnvollen Möglichkeiten für die Twitter-Nutzung. Twitter eignet sich aber ganz gut für eine kurze Ankündigung von Event- oder Veranstaltungsterminen.
2009-07-09 - 8.31 am
Ich bin über die Suchbegriffe “twittern Scheiße” auf diesen Beitrag aufmerksam geworden, weil auch ich wissen wollte ob ich mit meiner Ansicht alleine dastehe; Erfreulicherweise nicht. :-)
Ganz nebenbei habe ich damit auf weitere interessante TYPO3-Tutorials gestoßen.
Wunderbar – macht weiter so.
derFollower ^^
2009-08-28 - 2.56 pm
Ich kann mich meinem Vorredner anschließen.
Ich habe nach “Twitter ist scheiße” gesucht und endlich mal vernünftige Menschen gefunden.
Tut gut Leute zu finden, die so denken wie ich.
Bis denn
2009-11-16 - 3.05 pm
WoW, ich hätte es nicht besser ausdrücken können. xD
Twitter müllt das Internet zu. Verschwendung von Webspace und Traffic. xD
Ich hatte auch schon sowas wie “Kontrollstaat” im hinterkopf, man kann Twitter gut ausnutzen um Täter- und Konsumprofile zu erstellen, gell?
Fazit: Twitter ist scheiße…
2009-11-19 - 4.31 am
Twitter hat verdammt viel mit Eitelkeit zu tun. Man möchte gern irgendwie Aufmerksamkeit bekommen und “dabei sein”. Ähnliches Phänomen wie Facebook, wo man sich “anstupst” (poke) und dämliche Kommentare hinterlässt, was man denn gerade so macht oder so gemacht hat, z.B. dass man sich gerade ein T-Shirt in der Farbe Orange gekauft, und viel anderer Mist. Diese ganzen Sozialnetzwerke im Internet sind alles andere als sozial, eher a-sozial. Sie führen dazu, dass das virtuelle Leben eine Überbetonung erfährt und die Leute mehr in einer Projektionsfläche leben als in der wirklichen Realität. Man gibt sich so, wie man gern wäre und hat am besten 200 Leute in der Freundesliste, um sich beliebt vorzukommen. Alles Käse. Meine Feststellung: Je mehr Freunde einer in seiner Liste hat, desto oberflächlicher die Person.
2009-12-19 - 11.32 pm
Sehe ich auch so.
Goethe hat sich schon beklagt, daß das viele Papier ihn am Leben hindere. Ich verstehe das, auch wenn es sich wie bildungsbürgerlicher Quatsch anhört. Heute haben wir nicht nur viel
mehr Papier zu bewältigen, sondern auch zeitraubende Quälgeister wie z.B. twitter.
Ich nehme die Zunft der profesionellen Modernisierungskritiker nicht allzu ernst; sie verteidigen meist nur ihre eigenen Fleischtöpfe, aber sie haben leider oftmals Recht, wenn sie Mentalitäten der hippen Modernisierer und Net-Hagiographen beschreiben.
In diesem Sinne: Internet-Dienste kritisch betrachten! Was Sie über Tauglichkeit von
RSS Feeds versus twitter schreiben finde ich richtig. “Prüfet alles und wählet dann” oder so ähnlich soll es im Neuen Testament heißen.
tomcat_vivace
P.S.: man braucht nicht zu twittern, um das hier zu finden, google reicht!
P
2010-01-19 - 10.18 pm
Na, endlich mal ein paar, die das genauso sehen! Ich glaube Twitter (und auch Facebook) ist für Leute, die das I-Net gar nicht kennen und wissen, welche Möglichkeiten es bietet, Leute, die sich erst spät mit dem Internet befasst haben. Ich bin seit Anfang der 90er dabei und kann daher über Twitter und FB nur müde lächeln. Aber Leute, die neu im Netz sind, finden das natürlich Woooow! und machen mit bei dem Hype. Will das nicht schlecht machen, aber was wirklich Neues ist das nun mal wirklich nicht.
2010-03-18 - 8.41 pm
Eben gab ich bei google nur mal so “Scheiß twitter” ein und wurde mit diesem schönen Beitrag belohnt. Herzlichen Dank, das hat mir den Abend versüßt. Go Old School! Also, von mir aus können wir auch wieder Schiefertafeln benutzen.