Ein “Problogger” schreibt zwei Artikel und ich kommen ins Grübeln… Nicht wirklich, aber es ist mir immerhin einen Artikel wert. Der “Problogger” erwähnt in dem ersten Artikel 35 Gründe, die dafür sprechen, die Kommentarfunktion im Blog auszuschalten. Darunter so schöne Ideen wie:

Meinungsfindung: Kommentare vermitteln kein objektives Bild bzw. Verhältnis von Zustimmung und Kritik

Tschuldigung, aber dann darf in Zeitungen, im Radio und im Fernsehn auch kein Kommentar mehr gesendet werden? Es sieht mir hier eher so aus, das Kritik nicht erwünscht ist.

oder

Relevanz für einen Artikel

Auch hier kann ich nur sagen, das da wohl eher Kritik nicht erwünscht ist.

Im zweiten Artikel wird dann dargelegt, warum in dem Blog die Kommentarfunktion abgeschaltet wurde.

Ich kann dem Ganzen nicht folgen, muss ich ehrlich sagen. Wenn man “Problogger” ist, dann sollte man doch gerade mit seinen aktiven Lesern umgehen können. Es geht doch eben nicht nur darum, Informationen zu vermitteln, sondern diese auch zu diskutieren. Und Kritik gehört halt nun mal dazu! Ich hätte Dir geraten, die Kritik einfach stehen zu lassen. Wenn sie ungerechtfertigt ist, werden die Leser das auch selber beurteilen können – sie sind ja mündig, weil sie diskutieren können!

Also: Kommentare gehören zu einem Blog! Sind keine Kommentare möglich, ist es auch kein Blog!

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